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Ratchet and Clank: Tools of Destruction

Ratchet and Clank

Wiedereinmal muss Ratchet und Clank die Welt vor einem Bösewicht befreien. Imperator Parsifal Tachyon und seine Robo-Invasoren bedrohen den Heimatplaneten unseres Heldenduos, denn Ratchet ist der Letzte der Lombaxe und nur er steht dem Imperator noch im Weg! Auf den Hilferuf von Captain Qwark- Fans der Serie ist dieser Großmaulhelden sicherlich bestens bekannt- machen sich Ratchet und Clank selbstverständlich sofort auf dem Weg doch leider auf Grund eines Missgeschicks verfallen unsere Helden in einen Kälteschlaf und wachen erst einige Lichtperioden später auf einem finsteren Planeten auf. Nun gilt es, zurück zur Heimat zu finden und Imperator Tachyon und seine Roboter daran zu hindern, die Galaxie zu versklaven.

Zahlreiche Waffen und Helferlein

Nun folgt ein abenteuerlicher Ausflug auf die verschiedensten Planeten der Galaxie. Wie schon bei den anderen Serienteile bekannt, hat man auch hier wieder ein ganzes Arsenal an Waffen und diversen Gadgets zur Auswahl die das Heldenleben überlebensreicher machen. Es gibt etwa einen Fireblaster, eine Wirbelsturm, Alienhelfer, Laserwumme, Raketenwerfer und dann wäre da noch eine Discokugel, auch Gravitroon genann, die Gegner in unmittelbarer Umgebung zum Tanzen bringen. Dies sieht besonders grotesk aus, wenn etwa ein dicker Boss zum Tanzen beginnt. Nebenbei erwähnt, haben die Programmierer jedem Gegnertyp einen eigenen Tanzstil mitgegeben!

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Eine weitere Waffe, der Gelanator: Dieses nützliche grüne Zeug überlässt in bestimmten Levelabschnitten grüne Gel-Blöcke (ähnlich eines Puddings). Die glibbernde Masse dient sodann als Plattform und Sprungbrett, um höher gelegene oder durch fliesenden Schleim getrennte Orte zu erreichen.

Waffenupgrade

Jede Waffe lässt sich beim Händler aufwerten und verbessern, wie etwa schnellere Feuerrate, höhere Schusskapazität, Durchlagskraft usw. Durch das Aufwerten macht das Durchsuchen und Entdecken der diversen Levels besonders Spaß denn dies ist natürlich nicht kostenlos! Wer also alle Levels akribisch durchsucht benötigt für das Spiel um einiges mehr Zeit als wie wenn man nur seiner Missionsziele hinterherjagd! Übrigens ist die Standardwaffe von Ratchet ein großer Schraubenschlüssel, der auch nach dem Gegner entgegen geworfen werden kann und wie von Geisterhand zurück zu seinem Helden fliegt.

Das Umfangreiche Arsenal an Waffen wurde unter anderem auch deshalb geschaffen, da diverse Gegnertypen besonders anfällig gegen bestimmte Waffen sind, während andere Gegner dagegen immun sind wie etwa gegen viele Projektilwaffen. Da wäre es klug eine Art Elektropeitsche in die Hand zu nehmen um mit einem Schlag das Licht auszublasen. Zu wissen welche Waffe für welchen Gegnertyp am Besten geeignet ist, kann durchaus vorteilhaft fürs Überleben sein!

Steuerung

Wiedereinmal kommt die Six-axis Steuerung zum Einsatz. Einige Mini-Games werden damit unterstützt, wie etwa ein Geo-Laser, durch einen Seitenhieb abgefeuert; Skydiving und andere Flugeinlagen werden ebenfalls per Six-axis gesteuert. Die komplette Steuerung funktioniert problemlos und einwandfrei (Genauigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit ). Abwechslung ist bei der Steuerung also garantiert!

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Clank’s Missionen

Weitere Abwechslung hat man mit Clank. Wenn Ratchet auf Grund seiner Größe mal nicht weiterkommt, dann wird der kleine Roboter Clank herangezogen. Zur Seite stehen ihm die sogenannten „Zonie’s“- kleine niedliche Geisterroboter die aber nur Clank sehen kann und in irgend einer Form mit der Entstehungsgeschichte verknüpft sind. Diese kleinen Kerle horchen aufs Wort genau, wenn Clank Befehle gibt. Über das Kommando-Interface können verschiedenen Befehle mitgeteilt werden. Da wäre z.B. das Reparieren von Objekten wie Aufzüge und Brücken oder der Befehl, über Abgründe geflogen zu werden. Wichtig wäre noch die Zeitverzögerungsfähigkeit. Dadurch ist es Clank möglich, die Zeit zu verlangsamen um allmögliche Hindernisse zu überwinden, die in Echtzeit zu gefährlich für Clank wären.

Was die unterschiedlichen Levels, sprich Planeten betrifft, bleibt es auch hier äußerst abwechslungsreich! Alle Planeten bieten ein charakteristisches Umfeld. Wurde man im ersten Level noch von Wolkenkratzer und allmöglichen Fluggeräten konfrontiert, so ist der erste fremde Planet mit wunderschöner Vegetation ausgestattet und mit etlichen sonderbaren Schleim-und Kriechtiere. Ein weiterer Planet wäre z.B. eine staubige, verlassene Ruinenwelt oder eine stark gesicherte Raumstation. Das Gegneraufkommen verändert sich natürlich ebenso. Kurz gesagt: Das Level- und Charakterdesign besticht durch Variation und Liebe zum Detail.

Spielbarkeit

Wie schon in den anderen Folgen auch, ist hier die Spielbarkeit grandios. Egal ob man sich mit Ratchet durch feindverseuchte Levels ballert, über knifflige Plattformpassagen hüpft oder im Alleingang mit Clank durch enge Gänge steuert, die Steuerung geht jederzeit leicht von der Hand. Neben dem obligatorischen Hüpfen und Laufen gibt es noch eine jederzeit zuschaltbare First-Person-View wo mit dem Fadenkreuz manuell die Feinde anvisiert werden können. Der Zugriff auf das Waffenarsenal erfolgt mit einem Tastendruck woraufhin die acht beliebtesten Waffen ausgewählt werden können. Da es mehr als acht Waffen gibt und diese sich auf mehre Interface-Seiten verteilen, kann man diese auch frei wählbar auf die erste Seite zuteilen.

Einen kleinen Kritikpunkt gibt es nun aber doch: Die Kameraführung! Diese ist automatisch und muss ab und zu von Hand nachjustiert werden. Aber da ist Ratchet und Clank nicht alleine damit konfrontiert. Einige andere Games weisen das gleiche Problem auf, wie etwa Ninja Gaiden Sigma! Aber ich denke dieser Punkt ist durchaus zu verkraften!

Technische Aspekte

Durch die Power der PS3 ist dieser Teil natürlich der Beste bisher, keine Frage! Detailreichtum und Größe der verschiedenen Planeten kommen wunderbar zur Geltung. Beeindruckend sind vor allem die Animationen und die verschiedenen Charaktermodelle, vor allem Ratchet und Clank. Wie aus einem Pixar-Movie darf hier mit den beiden sympatischen Protagonisten durch wunderschöne Landschaften navigiert werden. Die Detailfülle ist ebenso beeindruckend. Es ist immer was los um einen herum und vor lauter Staunen kann es schon mal passieren das man einen Treffer erhält.

Es gibt keine Slowdowns und läuft mit Konstanten 50-60 Bildern pro Sekunde auf dem Bildschirm. Während es in der Demo noch Tearingprobleme gab, konnte ich in dieser finalen Verkaufsversion nichts derartiges ausfindig machen. Etwas Probleme gibt es jedoch animatorisch im Waffen- und Gegenständeauswahlmenü. Darin wird jeder Gegenstand 360°-rotierend gezeigt. Leider ruckelt es hier ziemlich stark, jedoch trübt dies natürlich nicht den Spielgenuß. Der Sound ist so wie das restliche Game sehr gut gelungen. Die US-Version ist komplett in Deutsch mit deutscher Sprachausgabe. Sowas sieht bzw. hört man gerne! Die Qualität der Sprecher ist sehr gut und auch der sarkastische Wortwitz kommt exzellent rüber! Das ist auch gut so da Ratchet und Clank gerade von dieser Art Humor lebt.

Bei der Installation des Spiels wird man aufgefordert die neueste Firmware zu installieren. Diese Version unterstützt bereits das Rumble-Gamepad! Neben der Firmware-Installation wird noch etwa 1GB Festplattenplatz benötigt.

Motivation

Es wird mit zahlreichen Minigames und Six-axis Elementen dafür gesorgt, dass das Gameplay nicht monoton wird. Außerdem können Sammler ihren Trieb nachgehen und die Levels nach Goodies absuchen, sodaß immer bessere Waffen angeschafft werden können. Es gibt sogar eine Superwaffe, jedoch müssen zuvor einige Teile, verstreut über etliche Planeten, gesammelt werden! Nach dem Durchspielen des Games gibt es noch den „Herausforderungsmodus“. Darin wird man richtig gefordert und es gibt Waffen die sind wirklich durchschlagskräftig! Am Herausforderungsmodus haben selbst Profis einige Stunden zu arbeiten! Wer das Spiel so schnell als möglich durchzockt, ohne die Levels von oben bis unten zu erkunden, hat es in etwa 10 Stunden geschafft! Wer aber alles erkundet und auch mal die schöne Landschaft an einem stillen Örtchen genießt, der kann mit dem Doppelten rechnen, also etwa 20 Stunden.

Negative Aspekte